Alle Artikel mit dem Schlagwort: kaiserslautern

Die Geschäftsführung von Hytrade24 GmbH: Elke Frank und Andreas Klöss

Digitaler Marktplatz rund um die Welt der Hydraulik

Das herstellerunabhängige Business-Portal Hytrade24 steht für Variantenvielfalt und Service Hytrade24 GmbH bietet eine digitale B2B-Plattform (Business-to-Business) für die Hydraulikbranche an. Der Begriff „Hytrade24“ verdeutlicht, dass 24 Stunden am Tag Hydraulik-Komponenten gehandelt werden können (Hy = Hydraulik; Trade = Handel; 24 = 24 Stunden). Die beiden Gründer, Elke Frank und Andreas Klöss, möchten ihr Portal in dem Nischenmarkt der Hydraulik als erste Anlaufstelle für Kunden und Anbieter etablieren. Besonders der Service-Gedanke spielt eine große Rolle des digitalen Geschäftsmodells, denn auf der Online-Plattform können in einer Art Marktplatz nicht nur Produkte gefunden werden, sondern auch Stellenausschreibungen, News und Events. Ähnlich eines Social-Media-Kanals soll Hytrade24 somit die Community der professionellen Hydrauliker miteinander vernetzen. „Um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Handels im Bereich der Hydraulik zu sichern, haben wir diesen Schritt in die Onlinewelt gewagt. Auch im technischen Bereich ist die von immer größerer Relevanz“, so Frank. Unterstützung bei der Entwicklung von Hytrade24 hatten die beiden Gründer von dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern. In einer Ideenwerkstatt wurden die Chancen und Risiken rund um das digitale Geschäftsmodell erarbeitet. „Der Workshop mit dem …

Jörg Lindemans, Prokurist und Betriebsleiter; Maximilian Lehnen, Projektleiter des Digitalisierungsprojekts mit dem Kompetenzzentrum Kaiserslautern

Vollautomatisierte Pressen in Losgröße 1

Die Unternehmenskultur von KOMAGE Gellner Maschinenfabrik KG verbindet Soziales mit Digitalisierung Die KOMAGE Gellner Maschinenfabrik KG ist ein Familienunternehmen, das bereits seit 111 Jahren Pulverpressen herstellt. In Kell am See im Hunsrück legt das traditionsreiche Unternehmen großen Wert auf Nachhaltigkeit. Die Nachhaltigkeit betrifft sowohl die Mitarbeiter und Lieferanten als auch die Kunden und die produzierten Pulverpressen. „Nicht nur der soziale Umgang mit unseren langjährigen Mitarbeitern ist uns wichtig, sondern wir pflegen auch mit unseren Kunden teilweise schon seit 60 Jahren Beziehungen. Wir sind ebenso sehr darauf bedacht, dass unsere Maschinen nachhaltig sind und langfristig funktionieren – es geht uns nicht um kurzfristige Geschäfte“, erzählt die Geschäftsführerin von KOMAGE, Margit Gellner-May. Um diese Nachhaltigkeit in Zukunft zu gewährleisten, setzt das mittelständische Unternehmen auf die Digitalisierung. KOMAGE stellt ihre Pulverpressen für eine Vielzahl an Branchen und Kunden auf der ganzen Welt her. Beispielsweise pressen die Maschinen Pulvermetalle oder Keramik, die für Automobilteile oder den Zahnersatz verwendet werden. Ebenso werden Kohlebürsten produziert, die ihren Einsatz in Elektromotoren finden. Außerdem gehören Industriekeramik, Hartmetalle, Magnete, Salze und weitere Stoffe zu …

Hermann Spanier, Gründer und Geschäftsführer des klassischen Gerüstbauunternehmens Spanier + Wiedemann, zusammen mit seiner Tochter Jeanette Spanier, Gründerin der Startups SCAFFEYE GbR und Moselcopter GmbH

Frauen revolutionieren den Gerüstbau

Klassisches Gerüstbauunternehmen Spanier + Wiedemann KG trifft auf digitale Startups Der Gerüstbau Meisterbetrieb Spanier + Wiedemann KG mit Sitz in Longuich an der idyllischen Mosel wurde 1992 von Hermann Spanier und Holger Wiedemann gegründet. Seitdem hat sich das Unternehmen zu einem deutschlandweit tätigen Betrieb entwickelt. Jeanette Spanier, die Tochter von Hermann Spanier hat sich bereits als Kind für den Gerüstbau begeistert und ist früh in den elterlichen Betrieb eingestiegen. Das Unternehmen befindet sich zurzeit im Generationswechsel: Ende des Jahres wird Hermann Spanier die Geschäftsleitung an seine Tochter übergeben. Jeanette Spanier wird das Unternehmen mit Sebastian Bichler, einem langjährigen Mitarbeiter der Firma Spanier & Wiedemann fortführen. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, eine reine Frauenmannschaft in der Gerüstbaufirma zu etablieren. Helfen soll ihr dabei die Digitalisierung. Denn durch digitale Hilfsmittel wird der körperlich anspruchsvolle Beruf auch für Frauen attraktiver. Steigerung der Arbeitseffizienz durch digitale Startups In der Vergangenheit hatte das Gerüstbauunternehmen häufig Probleme mit fehlenden Planungsunterlagen von Architekten. Das führte zu Ungenauigkeit in der Planung des Gerüsts und somit auch zu erhöhten Kosten bei der …

Alexandra Seidl, Director Marketing der Human Solutions Group. Foto: Human Solutions Group


Digitale 3D-Menschen im Fokus der Produktentwicklung

Die Human Solutions Group treibt mit ihren Software-Lösungen und 3D-Avataren die Digitalisierung in der Fahrzeug- und Modebranche voran Die Human Solutions Group mit Sitz in Kaiserslautern, München, Mailand und Morrisville/USA ist eine Unternehmensgruppe, die mit ihren Software-Lösungen die Fahrzeug- und Bekleidungsbranche digitalisiert und den Menschen in den Mittelpunkt der Produktentwicklung stellt. Im Jahr 2002 hat Dr. Andreas Seidl das Technologie-Unternehmen Human Solutions GmbH gegründet. „Wir sind diejenigen, die mit unseren Lösungen die Digitalisierung in den Unternehmen vorantreiben. Wir haben ein großes Interesse daran, dass sich die Branchen weiterentwickeln“, so Alexandra Seidl, Director Marketing. Mittlerweile besteht die Human Solutions Group aus mehreren Tochterunternehmen mit über 200 Mitarbeitern. Angefangen hat die Human Solutions GmbH mit digitalen Ergonomiesimulationen anhand des 3D-Menschmodells RAMSIS für die Fahrzeugbranche. Im Jahr 2009 wurde die Unternehmensgruppe durch die Assyst GmbH ergänzt und beschäftigt sich seitdem mit Software-Lösungen für die Bekleidungsindustrie. Das dritte Tochterunternehmen wurde erst letztes Jahr gegründet, die Avalution GmbH – ein Unternehmen, das weltweit Reihenmessungen und Bodyscans durchführt, um die Daten für zielgruppengerechte 3D-Avatare zu liefern. Digitale Ergonomiesimulation für Fahrzeuge Human …

Jörg Hammann (links) und Daniel Theurer (rechts), die beiden Ge-schäftsführer von Hammann + Theurer Wassertechnik GmbH.

Smart City: Digitalisierung steigert die Nachhaltigkeit in der Wasserversorgung

Hammann + Theurer Wassertechnik GmbH finden Wasserlecks mit digitalen Technologien Vor mehr als 30 Jahren wurde die Hammann + Theurer Wassertechnik GmbH im idyllischen Bad Bergzabern an der Südlichen Weinstraße von Carl Hammann gegründet. Sein Sohn Jörg Hammann leitet das Unternehmen heute gemeinsam mit seinem Kollegen Daniel Theurer. Die beiden Unternehmer haben in den letzten Jahren enorm in die eigene Zukunft investiert. Der Dienstleister für Wasserversorgung ist nun in vielen Bereichen digital unterwegs – im Büro inklusive des Kundenmanagements, in der internen Kommunikation sowie im Außendienst und beim Aufspüren von Wasserlecks. Trotz aller digitalen Technologien sind sich die Geschäftsführer einig: „Unsere Mitarbeiter mit ihrem Knowhow, ihrer Erfahrung und ihrer Intuition machen den wahren Erfolg unseres Unternehmens aus. Digitalisierung ist bei uns aber ein wichtiges Hilfsmittel zur Unterstützung der Mitarbeiter und zur Verbesserung der Geschäftsprozesse. Durch die Digitalisierung erzielen wir bessere Ergebnisse und erhöhen die Kundenzufriedenheit.“ Wassernachhaltigkeit als Teil der Smart City Das Thema Nachhaltigkeit des Wasserverbrauchs, d.h. kein Wasser zu verschwenden, ist ein wichtiges Anliegen in der Gesellschaft. Somit ist es auch das übergeordnete Ziel …

Martin Beinlich (Geschäftsführer und Inhaber) und seine Frau Carolin Beinlich (Leitung Controlling)

Mit Digitalisierung zur umweltfreundlichen Bewässerung in der Landwirtschaft

Die Beinlich Agrarpumpen und –maschinen GmbH vernetzt den Produktionsablauf und stellt Maschinen in Losgröße 1 her Der letzte Hitzesommer war für viele ein Fluch – für die Beinlich Agrarpumpen und –maschinen GmbH aus Ulmen in der Eifel war er ein Segen. Das Unternehmen stellt individuelle Beregnungsanlagen für die Landwirtschaft her, darunter auch die größte Anlage der Welt mit einer Rohrlänge von über einem Kilometer. Nachdem der Regen im letzten Jahr ausblieb, schnellten die Bestellungen für neue Beregnungsmaschinen in die Höhe. Und auch in Zukunft ist die gute Auftragslage der Firma Beinlich gesichert: Da die Grundwasserpegel noch immer niedrig sind, muss weiterhin viel beregnet werden. Um dem Auftragsansturm gerecht zu werden, setzt das Unternehmen auf eine digitalisierte Produktion. „Die Digitalisierung macht die Arbeit leichter und optimiert die Produktion. Früher haben wir eine Anlage pro Tag gefertigt, heute sind es zwei bis drei“, erläutert Martin Beinlich, Inhaber und Geschäftsführer der gleichnamigen Firma. Er führt das mittelständische Unternehmen seit 2008 in dritter Generation; sein Großvater hat den Betrieb 1956 gegründet. Die Digitalisierung manifestiert sich bei Beinlich in vielfältiger …

Die Seniorchefs Karl-Heinz Carra und Ursula Carra, Verkäuferin Andrea Herzer, der aktuelle Bäckermeister Paul Carra und Juniorchefin Petra Kunz

Online-Brotversand: Tradition mit Moderne verbinden

Bäckerei Kissel verschickt über ihren Onlineshop Backwaren in fast die ganze Welt Die Bäckerei Kissel im rheinland-pfälzischen Reichenbach-Steegen ist ein Traditionsbetrieb, der in dritter Generation von Familie Carra betrieben wird. Eine Bäckerei in der ländlich geprägten Westpfalz zu führen, ist nicht immer ganz einfach. Für die Carras war das der ausschlaggebende Grund, einen Schritt über das klassische Bäckerhandwerk hinaus zu denken: Ein Online-Brotversand bringt zusätzliche Aufträge und macht die Bäckerei international bekannt. Die Idee dazu entstand vor über 10 Jahren: „Wir fahren oft auf Bauern- und Gourmetmärkte im Umkreis von 120 Kilometern. Vor Ort sagen häufig die Kunden: ‚Ach schade, dass ihr nur einmal im Jahr hier seid. Wir würden euer Brot gerne öfter genießen‘“, erzählt Petra Kunz, Enkelin der Bäckereigründer Julius und Ellen Kissel. Sie führt das Unternehmen nun gemeinsam mit ihrem Bruder Paul Carra – dem aktuellen Bäckermeister. Der Vater der beiden und bisheriger Bäckerei-Chef Karl-Heinz Carra hatte damals die passende Antwort für die brothungrigen Marktgäste parat: „Ich kann euch das Brot gerne schicken!“, erklärte er kurzerhand. Damit war die Idee des Brotshops …

Treiben die Digitalisierung bei Lohmann Druck voran (von links): IT-Leiter Oliver Lauterborn, Geschäftsführender Gesellschafter Markus Reher und Geschäftsführer Horst Rollmann.

Digitale Prozessoptimierung im Etikettendruck

Die Lohmann Druck GmbH sichert die eigene Zukunft durch Digitalisierung und Automatisierung der Produktion Inmitten von Weinbergen liegt der Ort Bullay an der idyllischen Moselschleife. Teilweise wirkt es, als sei die Zeit stehen geblieben – jedoch nicht für die Lohmann Druck GmbH, die aus dem Moseltal jeden Tag Millionen von Etiketten in die ganze Welt liefert. 66 Jahre reicht die Geschichte der Druckerei zurück, das Unternehmen wurde nach dem zweiten Weltkrieg gegründet. Damals waren die Hauptkunden von Lohmann die nahen Moselwinzer, die Etiketten für ihre Weinflaschen bestellten. Seitdem hat sich der Absatzmarkt aber gewandelt: „Wir haben heute ein weltweites Publikum und beliefern auch große, internationale Industriebetriebe“, erklärt Markus Reher, Geschäftsführender Gesellschafter von Lohmann Druck. Hergestellt werden sogenannte Nassklebeetiketten, die bei der Befüllung mit einem Leim auf das Glas oder die Verpackung gebracht werden. „Wir haben uns auf kleine und mittlere Losgrößen spezialisiert“, fügt Reher an. Diese reichen von 10.000 Etiketten einer Sorte bis hin zu 15 Millionen. 75 Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Etiketten gefertigt werden, von der digitalen Vorlage über die Bogenerstellung bis hin …

Den Menschen in ihrer Arbeit mehr Sinn geben – dank Digitalisierung

Künstliche Intelligenz, Algorithmen und Chat Bots: Das Startup Inga beschreitet neue Wege in der Personalbeschaffung Man nehme den Wunsch, etwas zu verändern, eine geniale Idee, fünf Unternehmer, zusammen rund 80 Jahre Berufserfahrung und die Möglichkeiten der Digitalisierung. Diese Zutaten bilden die Erfolgsgeschichte des Startups Inga aus Frankfurt am Main, das im Januar 2019 als GmbH gegründet wurde. Inga zielt darauf ab, die Personalbeschaffung für Unternehmen einfacher, moderner und erfolgreicher zu gestalten. „Digitalisierung hat enorme Potenziale, die Produktivität von Unternehmen zu erhöhen und den Menschen in ihrer Arbeit mehr Sinn zu geben. Sich wiederholendende Tätigkeiten können durch schlaue Maschinen abgelöst werden, die Beschäftigten führen dafür vielseitigere Aufgaben aus“, so Corinna Haas, Gründerin und Chief Executive Officer von Inga. Mitgründer und Chief Product Officer Francisco Otto ergänzt: „Wir sehen in der Digitalisierung die Chance, uns als Gesellschaft im Bereich ‚Arbeit 4.0‘ stark zu verändern. Vielleicht gehen künftig nicht mehr 40 Millionen Menschen in Deutschland jeden Tag einer ‚ganz normalen‘ Tätigkeit, wie wir sie heute kennen, nach, sondern werden völlig andere Aufgaben ausüben. Das ist natürlich auch für …

Der Handwerksmeister Markus Glöckner (links) leitet gemeinsam mit seiner Ehefrau Katja Hobler (rechts) den Steinmetzbetrieb.

Der digitale Steinmetz

Der Handwerksbetrieb Natursteine Glöckner setzt innovative Technologien im Büro und auf der Baustelle ein Die saarländische Steinmetz- und Restaurationswerkstatt Natursteine Glöckner gibt es seit 1967. Der Handwerksmeister, Markus Glöckner, hat vor 25 Jahren den elterlichen Betrieb übernommen und leitet ihn zusammen mit seiner Frau, Katja Hobler, die u.a. für das Personalwesen zuständig ist. In dieser Zeit hat sich die Anzahl der Beschäftigten von unter zehn auf 27 erhöht. Zum Hauptgeschäft zählen Restaurierungsarbeiten – von Sandsteinmauern über Häuserfassaden bis hin zu Kirchen. Weitere Steinmetzarbeiten finden im klassischen Grabmalbereich statt. Ein drittes Standbein des Betriebs bilden Bauarbeiten mit Naturstein wie Treppen, Küchenarbeitsplatten oder Bäder. „Das zurzeit bekannteste Objekt, an dem wir arbeiten, ist die alte Abtei in Mettlach. Das ist das Verwaltungsgebäude von Villeroy und Boch. Solche Restaurierungen machen etwa 70 Prozent unserer Aufträge aus. Die Steinmetzarbeiten sind insgesamt sehr vielfältig und auch sehr individuell. Und damit sind wir beim Thema Digitalisierung angelangt. Digitale Hilfsmittel erleichtern uns den Arbeitsalltag sowohl im Büro als auch bei Kunden vor Ort“, so der Handwerksmeister. Handwerk versus Digitalisierung „Wir kommen aus …

Digitales Assistenzsystem nach dem Baukasten-Prinzip

Lösung des Startups MiniTec Smart Solutions zur Mitarbeiterqualifizierung in KMU eingesetzt Das IT-Startup Minitec Smart Solutions wurde im März 2017 gegründet. Die Idee, die der Gründer und Geschäftsführer Dr. Marius Orfgen hatte, drehte sich um Assistenzsysteme. „Ich bringe die Informationen, die ein Mitarbeiter in der Produktion braucht, um seine Aufgabe zu erfüllen, auf eine möglichst einfache Art über Bildschirme oder eine Datenbrille direkt zu ihm“, erklärt Orfgen. Ein solches Assistenzsystem dient als digitale Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Fertigung eines Produktes. „Anstatt einer Papieranleitung, die möglicherweise noch unvollständig ist, habe ich ein digitales System, das über Bilderkennung weiß, was ein Werker gerade tut und ihm aktuelle Information zur Montage zur Verfügung stellt“, ergänzt Orfgen. Verknüpfung von digital und analog Die Firma MiniTec GmbH & Co. KG aus Schönenberg-Kübelberg baut u.a. klassische Handarbeitsplätze für die manuelle Montage in der Produktion. Orfgen hat in der Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V. promoviert und in diesem Zusammenhang an der vollautomatisierten, herstellerunabhängigen Industrie 4.0-Produktionsanlage der SmartFactory-KL mitgearbeitet. Die Forschungsergebnisse aus der digitalen Produktionsanlage hat er in das Startup mit eingebracht und so war die …

Digitales Wissensmanagement als Pilotprojekt

PS Automation GmbH sorgt für einen durchgängigen Informationsfluss zwischen den Abteilungen Seit fast 30 Jahren produziert die PS Automation GmbH Stellantriebe zur Steuerung und Regelung von Armaturen für strömende Medien aller Art, wie Dampf oder Flüssigkeiten. Solche Antriebe stellen den Betrieb von Gebäudetechnik und Industrieanlagen rund um die Uhr sicher. Die Stellantriebe aus Bad Dürkheim in der Pfalz sind weltweit im Einsatz: Sie bewegen die gläsernen Wendeflügel in der Fassade der Hamburger Elbphilharmonie, verrichten ihren Dienst in türkischen Sodafabriken und sorgen am Flughafen von Abu Dhabi für Kühlung. Entsprechend groß ist das Produktportfolio des Familienunternehmens, und die Anzahl der Varianten durch spezielle Kundenwünsche steigt stetig. Für PS Automation bedeutet Digitalisierung, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten. „Die hohe Variantenvielfalt der Antriebe stellt uns vor die Herausforderung, dass die Mitarbeiter der Produktion viele Fertigungsschritte anhand bestehender Dokumentationen in Papierform ausführen müssen“, beschreibt Andreas Göpel, Betriebsleiter von PS Automation, die Situation in der Fertigung. Aus diesem Grund gab es ein digitales Pilotprojekt zur Einführung eines Wissensmanagementsystems, um den Mitarbeitern an ihren Arbeitsstationen die spezifischen Produktinformationen zur Verfügung …

Geschäftsführer Peter Zöller (Mitte), IT-Leiter Alexander Schwarz (links) und Leiter Supply Chain Sascha Weckmüller (rechts) treiben die Digitalisierung des Unternehmens voran.

Digitale Prozesse und schlanke Kommunikation

Wie DiaSys die Diagnostika-Welt vernetzen will Digitalisierung bedeutet Kulturwandel Zöller beschreibt die derzeitigen Aktivitäten des Unternehmens: „Wir sind aktiv dabei, unsere Prozesse zu digitalisieren und die Kommunikation zu beschleunigen“. Einerseits werden technische Prozesse auf den Stand der digitalen Technik gebracht; andererseits wurde jüngst eine Kollaborationsplattform – der sogenannte Collaboration Room – eingeführt, um die Kommunikation des international agierenden Unternehmens zu vereinfachen und näher an die Echtzeit heranzuholen. Auch auf Social Media – LinkedIn, Xing, YouTube und Facebook – ist das Unternehmen aktiv und umfassend vertreten „All dies ermöglicht uns neue Formen der Zusammenarbeit, wie wir sie noch nicht kannten. Wir sind stolz drauf, dass wir das im Team umsetzen. Es bedarf einen Kulturwandel, den wir bisher so noch nicht erlebt haben. Da ist es besonders wichtig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu involvieren und frühzeitig abzuholen“, so der Geschäftsführer. Vertreter von DiaSys hatten am Readiness Check „Digitalisierung“ des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kaiserslautern teilgenommen und ihre Ergebnisse in einer Sprechstunde mit den Experten des Zentrums diskutiert. Auf diesem Wege wurde weiteres Potenzial für das in Sachen Digitalisierung schon …

Geschäftsführer von POLY-TOOLS

Datenvernetzung in Produktion, Konstruktion und Vertrieb

POLY-TOOLS bennewart GmbH involviert alle Unternehmensbereiche in Digitalprojekte Das Unternehmen aus Donsieders in der Nähe von Kaiserslautern und Pirmasens ist in einem sehr speziellen Markt tätig – dem Blasformenbau oder auch Blaswerkzeugbau genannt. Individuelle Formen für Kanister im Bereich von 3 Liter bis 30 Liter gehören zu dem Hauptgeschäft der POLY-TOOLS bennewart GmbH. „Deutschlandweit gibt es nur wenige Hersteller von Blaswerkzeugen. Der Grund dafür ist, dass aufwendige Einzelanfertigungen nach den Wünschen der Kunden herstellt werden, für die sehr viel Know-how benötigt wird“, so Arnold Schura, Geschäftsführer von POLY-TOOLS. Schura hat die Vision einer papierlosen Fertigung. Dadurch möchte er Zeit und Ressourcen beim Herstellen der Blasformen sparen. „Das ist kein Selbstzweck, sondern Digitalisierung bedeutet Effizienzsteigerung. Wir gehen mit der Zeit und optimieren so unsere Prozesse. In unserer Branche gehören wir zu den Vorreitern in Sachen Digitalisierung“, erläutert er. 
Datenauswertung in der Produktion und Vernetzung mit Konstruktion Laut dem Leiter des Qualitätsmanagements von POLY-TOOLS, Jürgen Oppermann, spielt eine besonders wichtige Rolle die Datenanalyse in der Produktion – also dass Maschinendaten ausgewertet werden. „Somit resümieren wir, wie es …

MiniTec Smart Solutions GmbH

Thema der Projektbegleitung Entwicklung von flexibel anpassbaren Arbeitsplänen für Assistenzsysteme Name des KMU: MiniTec Smart Solutions GmbH Sitz: Kaiserslautern Gründungsjahr: 2017 Größe: 3 Beschäftigte Branche: Assistenzlösungen für manuelle Tätigkeiten in der industriellen Produktion Die MiniTec Smart Solutions GmbH (MSS) ist ein im Jahr 2017 gegründetes Startup, das Assistenzsysteme für manuelle Tätigkeiten in der industriellen Produktion anbietet. Zu diesem Zweck entwickelt und vertreibt die MSS einen modularen Baukasten von Software- und Hardwarekomponenten, die sich zu kundenspezifischen Lösungen zusammensetzen lassen. Minitec Smart Solutions verfügt über Erfahrung in der Integration von Systemen aus der Automatisierungs- und IT-Technik, der Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen und nutzerbezogenen Aufbereitung von Daten.

Karlheinz Bannweg, Geschäftsführer von bannwegBAU

Digitale Büroabläufe in der Baubranche

bannwegBAU GmbH erkennt das Potenzial der Digitalisierung für die Baubranche Der Geschäftsführer der bannwegBAU GmbH, Karlheinz Bannweg, möchte mit Digitalisierung die Zukunftsfähigkeit seines Bauunternehmens sichern. „Das Potenzial von Digitalisierung in der Baubranche ist groß. Wir sind dem Thema gegenüber sehr offen eingestellt, und wenn Prozesse generell optimiert werden sollen, kommt man an der Digitalisierung nicht vorbei“, so der Bauunternehmer aus Saarlouis. Digitales Dokumentenmanagement im Büro Die Büroabläufe wie beispielsweise das Dokumentenmanagement in der Finanzbuchhaltung werden bei bannwegBAU über digitale Programme abgewickelt. Allerdings sieht Bannweg noch Potenzial in der Schnittstellenverknüpfung, um all die verwendeten Programme zu vernetzen und dadurch Synergien zu schaffen. Auch die Kommunikation im Betrieb ist bereits digitaler geworden, um Informationen schneller austauschen zu können. Zurzeit werden in dem Bauunternehmen einige Informationen über WhatsApp kommuniziert. „Unsere Fahrtenzettel hingen früher an einer Pinnwand im Büro. Jetzt erhalten die Mitarbeiter die Information direkt auf ihr Handy und können sich schon am Tag davor auf die Arbeit einstellen“, erzählt Bannweg. Ebenso soll bei bannwegBAU die digitale Zeiterfassung eingeführt werden, um die Lohnabrechnungen optimiert zu erstellen. Das Bauunternehmen …

Der Geschäftsführer von HTI, Wolfgang Meier, vor Ort auf einer Baustelle.

Innovative Technologien auf der Baustelle

HTI GmbH qualifiziert Mitarbeiter für die Digitalisierung Das Bauunternehmen aus Daun in der Vulkaneifel ist überwiegend im öffentlichen Auftragswesen tätig. Dabei stehen Tief- und Straßenbau im Vordergrund, aber auch Hoch- und Ingenieurbau gehören zu den Tätigkeiten. Bei all diesen Aufgaben kommt es auf eine präzise Ausführung an. Der Geschäftsführer von HTI, Wolfgang Meier, beschreibt folgende Situation: „Wenn wir eine Ausschachtung in einer Straße 10 cm tiefer machen als beauftragt, benötigen wir mehr Ressourcen als bezahlt werden. Somit verdienen wir nichts mehr und haben nur Geld gewechselt. Das ist auf Dauer natürlich nicht wirtschaftlich. Das heißt: Je genauer wir arbeiten, desto effizienter arbeiten wir. Und eine solche Genauigkeit sowie die Qualitätssicherung können wir nur durch moderne Technologien gewährleisten.“ Für den Bauunternehmer ist eine Effizienzsteigerung fest mit der Digitalisierung verbunden. „Wir setzen auf Digitalisierung, weil wir dadurch eine wesentlich größere Effizienz in der Abarbeitung unserer Aufträge, aber auch in der internen Umsetzung von Verwaltungstätigkeiten sehen“, ergänzt Meier. Bei HTI ist Björn Zeien gemeinsam mit weiteren Bauleitern für das Thema Digitalisierung zuständig. „Einige Aspekte habe ich angestoßen und …

Dr. Markus Kühn (ganz rechts), Beauftragter für Innovation und Technologie der HWK Saarland, bei einer Schulung in Kooperation mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern.

Die digitale Ausbildungsstätte

Zusammenarbeit von HWK des Saarlandes und Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern zur Integration von Digitalisierung & Industrie 4.0 in die Ausbildung Im Zuge des Neubaus der Ausbildungsstätte der Handwerkskammer des Saarlandes wurde gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern ein Konzeptansatz erarbeitet, um Themen der Digitalisierung und Industrie 4.0 in die Lehre zu integrieren. Dabei standen technische Umsetzungsansätze und eine grobe Kostenschätzung im Fokus. Während der Zusammenarbeit mit der HWK wurden die Potenziale von verschiedenen Maßnahmen erörtert. Wichtige Themen, die bisher kaum in den Lehrbetrieb einbezogen wurden, sind Digitalisierung von Anweisungen, Integration von Identifikationssystemen, Nachrüsten von Sensorik und die Darstellung der Prozesssteuerung. Diese sollen stärker in den Mittelpunkt rücken. Zudem spielt auch das Thema Wissensmanagement eine bedeutende Rolle. Die HWK sieht den Konzeptansatz als einen ersten guten Ausgangspunkt für darauf aufbauende Umsetzungsprojekte: „Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern ist für uns ein wertvoller Partner und wir sind für die gute Kooperation und Unterstützung sehr dankbar. Wir hoffen daher weiterhin auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und auf weitere Transfertreffen zur finalen Umsetzung“, so Dr. Markus Kühn, Beauftragter für Innovation und Technologie der …

Logo der POLY-TOOLS bennewart GmbH

POLY-TOOLS bennewart GmbH

Thema der Projektbegleitung Optimierung der Prozesse zur durchgängigen Digitalisierung der Auftragsabwicklung Name des KMU: POLY-TOOLS bennewart GmbH Sitz: Donsieders Gründungsjahr: 1967 Größe: 95 Beschäftigte Branche: Werkzeugbau zur Herstellung von Kunststofferzeugnissen (Blaswerkzeuge, Spritzblaswerkzeuge, Spritzgießwerkzeuge) Die POLY-TOOLS bennewart GmbH ist einer der führenden Werkzeugbauer für Blasformen in Europa. Das Unternehmen sieht seine Aufgabe darin, den Kunden ein beständiger und sachkundiger Partner in Sachen Blaswerkzeuge, Spritzblaswerkzeuge und Spritzgießwerkzeuge zu sein. Die Leistungen von POLY-TOOLS beinhalten neben dem Produktdesign und der Prototypengestaltung die konstruktive Entwicklung von Form und Werkzeug, sowie die Produktion der Werkzeuge.

Die Ideenwerkstatt des Kompetenzzentrums Kaiserslautern bei POLY-TOOLS bennewart GmbH

Strategie & Geschäftsmodelle: POLY-TOOLS bennewart GmbH

Name des KMU: POLY-TOOLS bennewart GmbH Sitz: Donsieders Gründungsjahr: 1967 Größe: 95 Beschäftigte Branche: Werkzeugbau zur Herstellung von Kunststofferzeugnissen (Blaswerkzeuge, Spritzblaswerkzeuge, Spritzgießwerkzeuge) Thematik der Ideenwerkstatt: Strategie & Geschäftsmodelle Bearbeitete Fragestellung: Prozessaufnahme als ersten Schritt zur Digitalisierung Gemeinsam mit den Experten des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kaiserslautern haben Mitarbeiter der Firma POLY-TOOLS bennewart GmbH in einer Ideenwerkstatt an der Optimierung der Firmenprozesse gearbeitet. Dazu wurden die Prozesse in einem Workshop aufgenommen und können nun vom Unternehmen weiter analysiert und hinterfragt werden. POLY-TOOLS ist einer der führenden Werkzeugbauer für Blasformen in Europa. Das Unternehmen sieht seine Aufgabe darin, den Kunden ein beständiger und sachkundiger Partner in Sachen Blaswerkzeuge, Spritzblaswerkzeuge und Spritzgießwerkzeuge zu sein. Die Leistungen von POLY-TOOLS beinhalten neben dem Produktdesign und der Prototypengestaltung die konstruktive Entwicklung von Form und Werkzeug, sowie die Produktion der Werkzeuge. „Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kaiserslautern haben wir daran gearbeitet die handwerklichen Strukturen aufzulösen und eine Erneuerung hin zu Industrie 4.0-Prozessen umzusetzen. Unsere Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling.“ – Arnold Schura, Geschäftsführer POLY-TOOLS bennewart GmbH