KOMAGE Gellner Maschinenfabrik KG

Thema der Projektbegleitung

Auswahl und Einführung eines ERP-Systems - Ressourcen effizient planen und steuern

KOMAGE Gellner Maschinenfabrik KG
Name des KMU: KOMAGE Gellner Maschinenfabrik KG
Sitz: Kell am See
Gründungsjahr: 1908
Größe: ca. 90 Beschäftigte
Branche: Maschinenbau, Herstellung von mechanischen, hydraulischen und elektrischen Pulverpresssystemen
KOMAGE Gellner Maschinenfabrik KG entwickelt und produziert Pressentechnologie und periphere Anlagen für die verschiedensten Branchen wie Automobilindustrie, Pharma & Chemie, Elektroindustrie sowie Luft –und Raumfahrt. Das Portfolio des mittelständischen Familienunternehmens umfasst mechanische, hydraulische und elektrische Pulverpresssysteme. Über die Jahre hat sich das Unternehmen auf Engineering für individuelle Anforderungen spezialisiert und verfügt über ein hohes Maß an Erfahrung mit besonderen Kundenwünschen. Maßgeschneiderte Lösungen verlassen täglich die Produktionsstätte in Kell am See, um auf der ganzen Welt in Einsatz zu kommen.


4. Meilenstein KOMAGE

4. Meilenstein: ERP-Anbieter final ausgewählt

12. Dezember 2019 – Inzwischen sind alle Angebote der in Frage kommenden ERP-Systemanbieter bei KOMAGE eingegangen. Das Familienunternehmen sowie das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserlautern hatten in den vergangenen Wochen die Gelegenheit, sich ausführliche Webdemos der einzelnen Systeme anzuschauen und offene Fragen direkt mit den Anbietern zu klären. Auf dieser Grundlage wurden im vierten Meilensteinworkshop die Anbieter noch einmal auf ihre Passgenauigkeit in Bezug auf die Anwendung bei KOMAGE geprüft. Zusätzlich wurden die abgegeben Angebote hinsichtlich enthaltener Module, formaler Aspekte und Kosten für Software, Schulungen sowie Wartung analysiert. Ziel war es, zwei finale Anbieter festzulegen, die zu Vor-Ort-Terminen bei KOMAGE eingeladen werden, um ihre ERP-Systeme den Key Usern und allen weiteren Interessierten zu präsentieren. Die ausgewählten Anbieter werden nun nach Kell am See eingeladen, um ihre Systeme im neuen Jahr vorzustellen.

3. Meilenstein: Prozessanalyse durchgeführt

31. Oktober 2019 – KOMAGE und das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern haben im dritten Workshop der Projektbegleitung gemeinsam die Prozessabläufe des Unternehmens analysiert. Ziel war es, die Abläufe so zu beschreiben, dass sie später direkt in das neue ERP-System eingepflegt werden können. Dabei ist es besonders wichtig, unterschiedliche Rollen sowie Informationsflüsse innerhalb der Prozesse darzustellen. Daraus kann abgeleitet werden, wer welche Freigaben erteilen kann oder welche Abteilungen benachrichtigt werden müssen, wenn z.B. eine neue Bestellung getätigt wird. Im ersten Schritt hat das Projektteam insbesondere die Prozesse innerhalb der Fertigung und Montage betrachtet, um daraus Testfälle zu erstellen. Anhand dieser Testfälle können nun die verschiedenen ERP-Systeme auf ihre Zweckmäßigkeit miteinander verglichen werden.

2. Meilenstein: ERP-Anbieterauswahl finalisiert

2. Meilenstein: ERP-Anbieterauswahl finalisiert

27. September 2019 – Im zweiten Workshop des Digitalisierungsprojekts hat das Projektteam die Vor- und Nachteile von Cloud- bzw. lokalen ERP-Lösungen diskutiert. Im Anschluss wurden entsprechend der Vorgaben von KOMAGE mögliche ERP-Anbieter eingegrenzt. Dazu hat das Team die Vorstellungen des Unternehmens systematisch mit den Angaben der Anbieter in Demoversionen oder Infomaterialien abgeglichen. Bei einigen passenden Anbietern werden nun Angebote angefragt. Als nächstes wird eine Gruppe von Mitarbeitern zusammengestellt, die zu den späteren Hauptnutzern des Systems gehören und die in den weiteren Verlauf des Projekts eingebunden werden.

Kick off

1. Meilenstein: Kick-off der Projektbegleitung

21. August 2019 – Die KOMAGE Gellner Maschinenfabrik KG wird in den nächsten sechs Monaten vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern bei der Einführung eines ERP-Systems (Enterprise-Resource-Planning) unterstützt. Das Unternehmen aus Kell am See fertigt und montiert Pulverpressen für den weltweiten Einsatz. Dabei ist jede Presse einzigartig und genau auf die Kundenanforderungen abgestimmt. Gepresst werden bei unter anderem Metall-, Karbon- oder Keramikteile, die von Antriebskomponenten bis hin zu Zahnersatz reichen. Die Einzelteile für die Pulverpressen werden selbst gefertigt und danach in der Montage zu Baugruppen und letztendlich zur fertigen Presse zusammengefügt. Diese Prozesse sowie Verwaltungsaufgaben sollen durch das ERP-System optimiert werden, um Abläufe effizienter zu gestalten, insgesamt papierloser zu werden und eine bessere Übersicht über den Stand der aktuellen Aufträge zu bekommen. Im ersten Workshop hat das Projektteam ein Lastenheft erstellt, welches alle Anforderungen an das ERP-System enthält und als Grundlage für die Anbieterauswahl dient. Eine Liste mit verschiedenen ERP-Anbietern wurde ebenfalls besprochen. Im nächsten Schritt werden die Anbieter weiter eingegrenzt, um später spezifische Angebote und Testversionen der Programme anzufragen.