Helmut Meeth GmbH & Co. KG

Thema der KI-Projektbegleitung

Einführung eines KI-basierten optischen Prüfverfahrens für Fensterglas

Name des KMU: Helmut Meeth GmbH & Co. KG
Sitz: Wittlich

Gründungsjahr: 1985
Größe: 150 Beschäftigte


Branche: Bauelemente

Die Helmut Meeth GmbH & Co. KG ist seit 1985 am Markt etabliert. Am Firmensitz in Wittlich in der Eifel sind zurzeit rund 150 Mitarbeiter beschäftigt. Hergestellt werden hier sowohl Fenster als auch Haustüren aus dem Werkstoff PVC. Hochwertige Materialien, Fertigungstechnik auf dem neusten Stand und strenge Qualitätsrichtlinien führen zu Produkten, die höchste Ansprüche erfüllen. Der Vertrieb läuft bundesweit und im benachbarten Ausland über den Fachhandel, regional auch im Direktvertrieb.


4. Meilenstein: Abschluss der Projektbegleitung

Juli 2021 – Nach erfolgreicher Erstellung des detaillierten Lastenhefts für ein System zur optischen Qualitätskontrolle auf Basis von KI bei der Helmut Meeth GmbH und Co. KG steht bei dem mittelständischen Hersteller von RAL-zertifizierten Fenstern und Türen jetzt die finale Anbieterauswahl und Implementierung der KI-Lösung mit dem Anlagenbauer an. Diesen Schritt wird das Unternehmen selbstständig mit dem ausgewählten Anbieter ausführen und die konkrete Projektarbeit des Mittelstand 4.0- Kompetenzzentrums Kaiserslautern endet an dieser Stelle. Der Input der Digitalisierungsexperten ist eingearbeitet und verwertet und die gemeinsame Projektbegleitung somit offiziell abgeschlossen. In einem weiteren Schritt wird Helmut Meeth die ausgewählte Technologie dann in Ihre bestehende Produktion einbinden und die Mitarbeitenden so von der anstrengenden Aufgabe der optischen Qualitätskontrolle entlasten.

3. Meilenstein: Machbarkeitsstudie

Februar/März 2021 – Mit dem gemeinsam mit dem KomZ-KL erstellten Lastenheft wurden von der Helmut Meeth GmbH & Co. KG einige Anbieter für die Qualitätskontrolle angefragt und Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben. Als vielversprechend erwies sich ein Unternehmen aus Rheinland-Pfalz, da es über das Wissen und die Erfahrung mit KI, Kameras und Sensoren verfügt. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden eine Vielzahl potenzieller Glasfehler in ein selbstlernendes System eingespeist, welches dann erkennt, ob diese noch toleriert werden können oder das Glas nicht verwendet werden kann. In den kommenden Wochen ist die Machbarkeitsstudie beendet, mit den Erkenntnissen und den Details daraus wird das Unternehmen den Auftrag für die automatisierte Anlage ausschreiben. „Die Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum hat uns schon jetzt begeistert, da wurde aus unserer Idee sehr schnell eine fundierte Planung und Umsetzung“, sagt der Projektleiter bei Helmut Meeth, Markus Jungbluth.

2. Meilenstein: Eingrenzung der Anbieterauswahl

07. Oktober 2020 – Beim zweiten Workshop mit der Helmut Meeth GmbH & Co. KG haben die Experten vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern gemeinsam mit den Projektverantwortlichen von Meeth die Anbieterauswahl eingegrenzt. Es wurden ein paar Anbieter ausgewählt, die die an die Lösung gestellten Anforderungen voraussichtlich am besten erfüllen können. Einige dieser Auswahlkriterien sind zum Beispiel, dass das System KI-gestützt sein soll und dass der Anbieter bereits ähnliche Anwendungsfälle wie den Use-Case der Projektbegleitung umgesetzt hat. Konkret soll die Lösung aus einer Technologie, die die Daten der Glasscheiben erfasst, und einer passenden Software bestehen, so dass die gelieferten Glasscheiben vor Einbau in Tür- und Fensterrahmen automatisch auf Fehler überprüft werden können. Die Verantwortlichen von Meeth werden die ausgewählten Anbieter in einem nächsten Schritt mithilfe des Lastenhefts anfragen und gemeinsam mit dem Projektteam vom Kompetenzzentrum Kaiserslautern deren Angebote vergleichen.

1. Meilenstein: Kick-Off der KI-Projektbegleitung

14. September 2020 – Digitalisierung und Automatisierung des optischen Prüfverfahrens von Fensterglas – unter diesem Motto steht die zweite KI-Projektbegleitung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kaiserslautern. Gemeinsam mit dem Projektteam der Helmut Meeth GmbH & Co. KG werden die KI-Trainer des Kompetenzzentrums das bis dato analoge optische Prüfverfahren des Bauelemente-Herstellers unter die Lupe nehmen. Der anstrengende und zeitaufwendige Prüfprozess der Glasscheiben durch einen Mitarbeiter soll mithilfe einer digitalen, auf Künstlicher Intelligenz basierenden Anwendung vereinfacht werden. So soll auf die bereits durchgeführte Vorarbeit aus der KI-Ideenwerkstatt mit Meeth aufgebaut werden. Im virtuellen Kick-Off Workshop wurde zunächst die grundsätzliche Vorgehensweise der Projektbegleitung besprochen und der Name der KI-Projektbegleitung festgelegt: „Einführung eines KI-basierten optischen Prüfverfahrens für Fensterglas“. Außerdem wurde ein erster Zeitplan für die weiteren Schritte erstellt und das Lastenheft, welches in der Ideenwerkstatt formuliert worden ist, finalisiert.

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