Alle Artikel mit dem Schlagwort: kompetenzzentrum

Firmenchef Kai Ellenberger (links) und Betriebsleiter Peter Manuel führen das 25-köpfige Team an.

Industrie 4.0 sichert Arbeitsplätze

Der CNC-Bearbeiter Ellenberger aus Kaiserslautern zeigt, wie Automatisierung und Digitalisierung seine Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Ellenberger GmbH & Co. KG, die 1983 von Robert Ellenberger gegründet wurde, ist Experte für die automatisierte CNC-Bearbeitung von Präzisionsteilen nach Kundenspezifikationen. Heute sind die rund 25 Beschäftigten unter der Geschäftsführung des Sohnes Kai Ellenberger auf die Zerspanung von Guss, Aluminium, Stahl, Edelmetall und Kunststoff spezialisiert. In Serienfertigung werden v.a. Motor- und Strukturteile aus Gussrohlingen, Hydraulik-Gehäuse für Landmaschinen, Filterelemente für den Anlagenbau sowie Räder und Rollen aus hochwertigem Guss für den weltweiten Einsatz produziert. „Wir verstehen uns als Systemlieferanten, der für den Kunden – sowohl dem Endkunden als auch der Gießerei – den kompletten Fertigungsprozess samt Zerspan-Planung, Werkzeugauslegung, Vorrichtungskonstruktion, Vorrichtungsbau bis hin zur Automatisierung übernimmt und fertige Bauteile liefert“, erklärt Kai Ellenberger. Eine zentrale Rolle, um diese Fertigungstiefe zu gewährleisten, spielen hier die Mitarbeiter. „Für mich heißt es nicht ‚trotz‘ Industrie 4.0 und Automatisierung benötige ich gute Mitarbeiter, sondern ‚gerade deshalb‘ benötige ich gute Mitarbeiter, die als festen Kern alles regeln und die notwendigen Entscheidungen treffen“, erklärt der Geschäftsführer. Dem Fachkräftemangel …

Digitales Assistenzsystem nach dem Baukasten-Prinzip

Lösung des Startups MiniTec Smart Solutions zur Mitarbeiterqualifizierung in KMU eingesetzt Das IT-Startup Minitec Smart Solutions wurde im März 2017 gegründet. Die Idee, die der Gründer und Geschäftsführer Dr. Marius Orfgen hatte, drehte sich um Assistenzsysteme. „Ich bringe die Informationen, die ein Mitarbeiter in der Produktion braucht, um seine Aufgabe zu erfüllen, auf eine möglichst einfache Art über Bildschirme oder eine Datenbrille direkt zu ihm“, erklärt Orfgen. Ein solches Assistenzsystem dient als digitale Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Fertigung eines Produktes. „Anstatt einer Papieranleitung, die möglicherweise noch unvollständig ist, habe ich ein digitales System, das über Bilderkennung weiß, was ein Werker gerade tut und ihm aktuelle Information zur Montage zur Verfügung stellt“, ergänzt Orfgen. Verknüpfung von digital und analog Die Firma MiniTec GmbH & Co. KG aus Schönenberg-Kübelberg baut u.a. klassische Handarbeitsplätze für die manuelle Montage in der Produktion. Orfgen hat in der Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V. promoviert und in diesem Zusammenhang an der vollautomatisierten, herstellerunabhängigen Industrie 4.0-Produktionsanlage der SmartFactory-KL mitgearbeitet. Die Forschungsergebnisse aus der digitalen Produktionsanlage hat er in das Startup mit eingebracht und so war die …

Geschäftsführer Peter Zöller (Mitte), IT-Leiter Alexander Schwarz (links) und Leiter Supply Chain Sascha Weckmüller (rechts) treiben die Digitalisierung des Unternehmens voran.

Digitale Prozesse und schlanke Kommunikation

Wie DiaSys die Diagnostika-Welt vernetzen will Digitalisierung bedeutet Kulturwandel Zöller beschreibt die derzeitigen Aktivitäten des Unternehmens: „Wir sind aktiv dabei, unsere Prozesse zu digitalisieren und die Kommunikation zu beschleunigen“. Einerseits werden technische Prozesse auf den Stand der digitalen Technik gebracht; andererseits wurde jüngst eine Kollaborationsplattform – der sogenannte Collaboration Room – eingeführt, um die Kommunikation des international agierenden Unternehmens zu vereinfachen und näher an die Echtzeit heranzuholen. Auch auf Social Media – LinkedIn, Xing, YouTube und Facebook – ist das Unternehmen aktiv und umfassend vertreten „All dies ermöglicht uns neue Formen der Zusammenarbeit, wie wir sie noch nicht kannten. Wir sind stolz drauf, dass wir das im Team umsetzen. Es bedarf einen Kulturwandel, den wir bisher so noch nicht erlebt haben. Da ist es besonders wichtig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu involvieren und frühzeitig abzuholen“, so der Geschäftsführer. Vertreter von DiaSys hatten am Readiness Check „Digitalisierung“ des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kaiserslautern teilgenommen und ihre Ergebnisse in einer Sprechstunde mit den Experten des Zentrums diskutiert. Auf diesem Wege wurde weiteres Potenzial für das in Sachen Digitalisierung schon …

MiniTec Smart Solutions GmbH

Thema der Projektbegleitung Entwicklung von flexibel anpassbaren Arbeitsplänen für Assistenzsysteme Name des KMU: MiniTec Smart Solutions GmbH Sitz: Kaiserslautern Gründungsjahr: 2017 Größe: 3 Beschäftigte Branche: Assistenzlösungen für manuelle Tätigkeiten in der industriellen Produktion Die MiniTec Smart Solutions GmbH (MSS) ist ein im Jahr 2017 gegründetes Startup, das Assistenzsysteme für manuelle Tätigkeiten in der industriellen Produktion anbietet. Zu diesem Zweck entwickelt und vertreibt die MSS einen modularen Baukasten von Software- und Hardwarekomponenten, die sich zu kundenspezifischen Lösungen zusammensetzen lassen. Minitec Smart Solutions verfügt über Erfahrung in der Integration von Systemen aus der Automatisierungs- und IT-Technik, der Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen und nutzerbezogenen Aufbereitung von Daten.

Der Geschäftsführer von HTI, Wolfgang Meier, vor Ort auf einer Baustelle.

Innovative Technologien auf der Baustelle

HTI GmbH qualifiziert Mitarbeiter für die Digitalisierung Das Bauunternehmen aus Daun in der Vulkaneifel ist überwiegend im öffentlichen Auftragswesen tätig. Dabei stehen Tief- und Straßenbau im Vordergrund, aber auch Hoch- und Ingenieurbau gehören zu den Tätigkeiten. Bei all diesen Aufgaben kommt es auf eine präzise Ausführung an. Der Geschäftsführer von HTI, Wolfgang Meier, beschreibt folgende Situation: „Wenn wir eine Ausschachtung in einer Straße 10 cm tiefer machen als beauftragt, benötigen wir mehr Ressourcen als bezahlt werden. Somit verdienen wir nichts mehr und haben nur Geld gewechselt. Das ist auf Dauer natürlich nicht wirtschaftlich. Das heißt: Je genauer wir arbeiten, desto effizienter arbeiten wir. Und eine solche Genauigkeit sowie die Qualitätssicherung können wir nur durch moderne Technologien gewährleisten.“ Für den Bauunternehmer ist eine Effizienzsteigerung fest mit der Digitalisierung verbunden. „Wir setzen auf Digitalisierung, weil wir dadurch eine wesentlich größere Effizienz in der Abarbeitung unserer Aufträge, aber auch in der internen Umsetzung von Verwaltungstätigkeiten sehen“, ergänzt Meier. Bei HTI ist Björn Zeien gemeinsam mit weiteren Bauleitern für das Thema Digitalisierung zuständig. „Einige Aspekte habe ich angestoßen und …

Dr. Markus Kühn (ganz rechts), Beauftragter für Innovation und Technologie der HWK Saarland, bei einer Schulung in Kooperation mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern.

Die digitale Ausbildungsstätte

Zusammenarbeit von HWK des Saarlandes und Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern zur Integration von Digitalisierung & Industrie 4.0 in die Ausbildung Im Zuge des Neubaus der Ausbildungsstätte der Handwerkskammer des Saarlandes wurde gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern ein Konzeptansatz erarbeitet, um Themen der Digitalisierung und Industrie 4.0 in die Lehre zu integrieren. Dabei standen technische Umsetzungsansätze und eine grobe Kostenschätzung im Fokus. Während der Zusammenarbeit mit der HWK wurden die Potenziale von verschiedenen Maßnahmen erörtert. Wichtige Themen, die bisher kaum in den Lehrbetrieb einbezogen wurden, sind Digitalisierung von Anweisungen, Integration von Identifikationssystemen, Nachrüsten von Sensorik und die Darstellung der Prozesssteuerung. Diese sollen stärker in den Mittelpunkt rücken. Zudem spielt auch das Thema Wissensmanagement eine bedeutende Rolle. Die HWK sieht den Konzeptansatz als einen ersten guten Ausgangspunkt für darauf aufbauende Umsetzungsprojekte: „Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern ist für uns ein wertvoller Partner und wir sind für die gute Kooperation und Unterstützung sehr dankbar. Wir hoffen daher weiterhin auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und auf weitere Transfertreffen zur finalen Umsetzung“, so Dr. Markus Kühn, Beauftragter für Innovation und Technologie der …

Logo der POLY-TOOLS bennewart GmbH

POLY-TOOLS bennewart GmbH

Thema der Projektbegleitung Optimierung der Prozesse zur durchgängigen Digitalisierung der Auftragsabwicklung Name des KMU: POLY-TOOLS bennewart GmbH Sitz: Donsieders Gründungsjahr: 1967 Größe: 95 Beschäftigte Branche: Werkzeugbau zur Herstellung von Kunststofferzeugnissen (Blaswerkzeuge, Spritzblaswerkzeuge, Spritzgießwerkzeuge) Die POLY-TOOLS bennewart GmbH ist einer der führenden Werkzeugbauer für Blasformen in Europa. Das Unternehmen sieht seine Aufgabe darin, den Kunden ein beständiger und sachkundiger Partner in Sachen Blaswerkzeuge, Spritzblaswerkzeuge und Spritzgießwerkzeuge zu sein. Die Leistungen von POLY-TOOLS beinhalten neben dem Produktdesign und der Prototypengestaltung die konstruktive Entwicklung von Form und Werkzeug, sowie die Produktion der Werkzeuge.

Die Ideenwerkstatt des Kompetenzzentrums Kaiserslautern bei POLY-TOOLS bennewart GmbH

Strategie & Geschäftsmodelle: POLY-TOOLS bennewart GmbH

Name des KMU: POLY-TOOLS bennewart GmbH Sitz: Donsieders Gründungsjahr: 1967 Größe: 95 Beschäftigte Branche: Werkzeugbau zur Herstellung von Kunststofferzeugnissen (Blaswerkzeuge, Spritzblaswerkzeuge, Spritzgießwerkzeuge) Thematik der Ideenwerkstatt: Strategie & Geschäftsmodelle Bearbeitete Fragestellung: Prozessaufnahme als ersten Schritt zur Digitalisierung Gemeinsam mit den Experten des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kaiserslautern haben Mitarbeiter der Firma POLY-TOOLS bennewart GmbH in einer Ideenwerkstatt an der Optimierung der Firmenprozesse gearbeitet. Dazu wurden die Prozesse in einem Workshop aufgenommen und können nun vom Unternehmen weiter analysiert und hinterfragt werden. POLY-TOOLS ist einer der führenden Werkzeugbauer für Blasformen in Europa. Das Unternehmen sieht seine Aufgabe darin, den Kunden ein beständiger und sachkundiger Partner in Sachen Blaswerkzeuge, Spritzblaswerkzeuge und Spritzgießwerkzeuge zu sein. Die Leistungen von POLY-TOOLS beinhalten neben dem Produktdesign und der Prototypengestaltung die konstruktive Entwicklung von Form und Werkzeug, sowie die Produktion der Werkzeuge.
 „Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kaiserslautern haben wir daran gearbeitet die handwerklichen Strukturen aufzulösen und eine Erneuerung hin zu Industrie 4.0-Prozessen umzusetzen. Unsere Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling.“ – Arnold Schura, Geschäftsführer POLY-TOOLS bennewart GmbH

Die Geschäftsführung der Spedition Mayer, Anke Mayer und Heinz-Joachim Mayer, auf dem Werksgelände in Zweibrücken.

App zur Prozessoptimierung im Speditionsgewerbe

Netzwerk mit anderen Spediteuren spornt die Gebrüder Mayer GmbH & Co. KG zur digitalen Transformation an Bei der Spedition Mayer geht man mit der Zeit und darum spielen Digitalisierung und Industrie 4.0 in dem Logistikunternehmen aus Zweibrücken eine wichtige Rolle. Mitinhaberin Anke Mayer betont die Relevanz dieses Zukunftsthemas für das Tagesgeschäft: „Wir sind Teil eines Speditions-Netzwerks, das gewisse Anforderungen stellt, die wir nur durch Digitalisierung erfüllen können. Um mit unseren Partnern und Kunden interagieren zu können, müssen wir auf dem aktuellen Stand der Technik sein.“ Das Netzwerk, von dem die Rede ist, ist die Stückgutkooperation CTL (Cargo Trans Logistik AG), die aus 130 mittelständigen Spediteuren in Europa besteht. Ziel ist es, ein europaweites Stückgut- und Teilladungsnetz zu unterhalten, um als Mittelständler gegenüber den großen global agierenden Unternehmen am Markt bestehen zu können. Die Spedition Mayer ist für die Region Saarland und Westpfalz zuständig und hat drei ihrer 40 Fahrzeuge dafür eingebunden. Geschäftsführer Heinz-Joachim Mayer beschreibt die Kooperation: „Wir geben unsere Sendungen in das System ein und die Partner liefern für uns in ihrer Region – …

Logo der Günter Effgen GmbH

Günter Effgen GmbH

Thema der Projektbegleitung Digitale Vernetzung von Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Qualitätssicherung Name des KMU: Günter Effgen GmbH Sitz: Herrstein (Nähe Idar-Oberstein) Gründungsjahr: 1975 Größe: über 300 Beschäftigte Branche: Diamant-Schleiftechnik Die Günter Effgen GmbH bietet als mittelständisches Familienunternehmen Diamant- und Bornitridwerkzeuge nach kundenspezifischen Vorgaben sowie nach dem FEPA-Standard an. Über 7000 Kunden weltweit nutzen die Kompetenz in Entwicklung, Fertigung und Anwendung der Effgen Schleiftechnik. Für die Optimierung von Schleifoperationen hinsichtlich der Produktivität und Qualität steht den Kunden ein Team von qualifizierten Anwendungsingenieuren zur Verfügung.