Alle Artikel mit dem Schlagwort: Industrie 4.0

Geschäftsführer Peter Zöller (Mitte), IT-Leiter Alexander Schwarz (links) und Leiter Supply Chain Sascha Weckmüller (rechts) treiben die Digitalisierung des Unternehmens voran.

Digitale Prozesse und schlanke Kommunikation

Wie DiaSys die Diagnostika-Welt vernetzen will Digitalisierung bedeutet Kulturwandel Zöller beschreibt die derzeitigen Aktivitäten des Unternehmens: „Wir sind aktiv dabei, unsere Prozesse zu digitalisieren und die Kommunikation zu beschleunigen“. Einerseits werden technische Prozesse auf den Stand der digitalen Technik gebracht; andererseits wurde jüngst eine Kollaborationsplattform – der sogenannte Collaboration Room – eingeführt, um die Kommunikation des international agierenden Unternehmens zu vereinfachen und näher an die Echtzeit heranzuholen. Auch auf Social Media – LinkedIn, Xing, YouTube und Facebook – ist das Unternehmen aktiv und umfassend vertreten „All dies ermöglicht uns neue Formen der Zusammenarbeit, wie wir sie noch nicht kannten. Wir sind stolz drauf, dass wir das im Team umsetzen. Es bedarf einen Kulturwandel, den wir bisher so noch nicht erlebt haben. Da ist es besonders wichtig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu involvieren und frühzeitig abzuholen“, so der Geschäftsführer. Vertreter von DiaSys hatten am Readiness Check „Digitalisierung“ des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kaiserslautern teilgenommen und ihre Ergebnisse in einer Sprechstunde mit den Experten des Zentrums diskutiert. Auf diesem Wege wurde weiteres Potenzial für das in Sachen Digitalisierung schon …

Geschäftsführer von POLY-TOOLS

Datenvernetzung in Produktion, Konstruktion und Vertrieb

POLY-TOOLS bennewart GmbH involviert alle Unternehmensbereiche in Digitalprojekte Das Unternehmen aus Donsieders in der Nähe von Kaiserslautern und Primasens ist in einem sehr speziellen Markt tätig – dem Blasformenbau oder auch Blaswerkzeugbau genannt. Individuelle Formen für Kanister im Bereich von 3 Liter bis 30 Liter gehören zu dem Hauptgeschäft der POLY-TOOLS bennewart GmbH. „Deutschlandweit gibt es nur wenige Hersteller von Blaswerkzeugen. Der Grund dafür ist, dass aufwendige Einzelanfertigungen nach den Wünschen der Kunden herstellt werden, für die sehr viel Know-how benötigt wird“, so Arnold Schura, Geschäftsführer von POLY-TOOLS. Schura hat die Vision einer papierlosen Fertigung. Dadurch möchte er Zeit und Ressourcen beim Herstellen der Blasformen sparen. „Das ist kein Selbstzweck, sondern Digitalisierung bedeutet Effizienzsteigerung. Wir gehen mit der Zeit und optimieren so unsere Prozesse. In unserer Branche gehören wir zu den Vorreitern in Sachen Digitalisierung“, erläutert er. 
Datenauswertung in der Produktion und Vernetzung mit Konstruktion Laut dem Leiter des Qualitätsmanagements von POLY-TOOLS, Jürgen Oppermann, spielt eine besonders wichtige Rolle die Datenanalyse in der Produktion – also dass Maschinendaten ausgewertet werden. „Somit resümieren wir, wie es …

MiniTec Smart Solutions GmbH

Thema der Projektbegleitung Entwicklung von flexibel anpassbaren Arbeitsplänen für Assistenzsysteme Name des KMU: MiniTec Smart Solutions GmbH Sitz: Kaiserslautern Gründungsjahr: 2017 Größe: 3 Beschäftigte Branche: Assistenzlösungen für manuelle Tätigkeiten in der industriellen Produktion Die MiniTec Smart Solutions GmbH (MSS) ist ein im Jahr 2017 gegründetes Startup, das Assistenzsysteme für manuelle Tätigkeiten in der industriellen Produktion anbietet. Zu diesem Zweck entwickelt und vertreibt die MSS einen modularen Baukasten von Software- und Hardwarekomponenten, die sich zu kundenspezifischen Lösungen zusammensetzen lassen. Minitec Smart Solutions verfügt über Erfahrung der Integration von Systemen aus der Automatisierungs- und IT-Technik, der Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen und nutzerbezogenen Aufbereitung von Daten.

Karlheinz Bannweg, Geschäftsführer von bannwegBAU

Digitale Büroabläufe in der Baubranche

bannwegBAU GmbH erkennt das Potenzial der Digitalisierung für die Baubranche Der Geschäftsführer der bannwegBAU GmbH, Karlheinz Bannweg, möchte mit Digitalisierung die Zukunftsfähigkeit seines Bauunternehmens sichern. „Das Potenzial von Digitalisierung in der Baubranche ist groß. Wir sind dem Thema gegenüber sehr offen eingestellt, und wenn Prozesse generell optimiert werden sollen, kommt man an der Digitalisierung nicht vorbei“, so der Bauunternehmer aus Saarlouis. Digitales Dokumentenmanagement im Büro Die Büroabläufe wie beispielsweise das Dokumentenmanagement in der Finanzbuchhaltung werden bei bannwegBAU über digitale Programme abgewickelt. Allerdings sieht Bannweg noch Potenzial in der Schnittstellenverknüpfung, um all die verwendeten Programme zu vernetzen und dadurch Synergien zu schaffen. Auch die Kommunikation im Betrieb ist bereits digitaler geworden, um Informationen schneller austauschen zu können. Zurzeit werden in dem Bauunternehmen einige Informationen über WhatsApp kommuniziert. „Unsere Fahrtenzettel hingen früher an einer Pinnwand im Büro. Jetzt erhalten die Mitarbeiter die Information direkt auf ihr Handy und können sich schon am Tag davor auf die Arbeit einstellen“, erzählt Bannweg. Ebenso soll bei bannwegBAU die digitale Zeiterfassung eingeführt werden, um die Lohnabrechnungen optimiert zu erstellen. Das Bauunternehmen …

Der Geschäftsführer von HTI, Wolfgang Meier, vor Ort auf einer Baustelle.

Innovative Technologien auf der Baustelle

HTI GmbH qualifiziert Mitarbeiter für die Digitalisierung Das Bauunternehmen aus Daun in der Vulkaneifel ist überwiegend im öffentlichen Auftragswesen tätig. Dabei stehen Tief- und Straßenbau im Vordergrund, aber auch Hoch- und Ingenieurbau gehören zu den Tätigkeiten. Bei all diesen Aufgaben kommt es auf eine präzise Ausführung an. Der Geschäftsführer von HTI, Wolfgang Meier, beschreibt folgende Situation: „Wenn wir eine Ausschachtung in einer Straße 10 cm tiefer machen als beauftragt, benötigen wir mehr Ressourcen als bezahlt werden. Somit verdienen wir nichts mehr und haben nur Geld gewechselt. Das ist auf Dauer natürlich nicht wirtschaftlich. Das heißt: Je genauer wir arbeiten, desto effizienter arbeiten wir. Und eine solche Genauigkeit sowie die Qualitätssicherung können wir nur durch moderne Technologien gewährleisten.“ Für den Bauunternehmer ist eine Effizienzsteigerung fest mit der Digitalisierung verbunden. „Wir setzen auf Digitalisierung, weil wir dadurch eine wesentlich größere Effizienz in der Abarbeitung unserer Aufträge, aber auch in der internen Umsetzung von Verwaltungstätigkeiten sehen“, ergänzt Meier. Bei HTI ist Björn Zeien gemeinsam mit weiteren Bauleitern für das Thema Digitalisierung zuständig. „Einige Aspekte habe ich angestoßen und …

Dr. Markus Kühn (ganz rechts), Beauftragter für Innovation und Technologie der HWK Saarland, bei einer Schulung in Kooperation mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern.

Die digitale Ausbildungsstätte

Zusammenarbeit von HWK des Saarlandes und Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern zur Integration von Digitalisierung & Industrie 4.0 in die Ausbildung Im Zuge des Neubaus der Ausbildungsstätte der Handwerkskammer des Saarlandes wurde gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern ein Konzeptansatz erarbeitet, um Themen der Digitalisierung und Industrie 4.0 in die Lehre zu integrieren. Dabei standen technische Umsetzungsansätze und eine grobe Kostenschätzung im Fokus. Während der Zusammenarbeit mit der HWK wurden die Potenziale von verschiedenen Maßnahmen erörtert. Wichtige Themen, die bisher kaum in den Lehrbetrieb einbezogen wurden, sind Digitalisierung von Anweisungen, Integration von Identifikationssystemen, Nachrüsten von Sensorik und die Darstellung der Prozesssteuerung. Diese sollen stärker in den Mittelpunkt rücken. Zudem spielt auch das Thema Wissensmanagement eine bedeutende Rolle. Die HWK sieht den Konzeptansatz als einen ersten guten Ausgangspunkt für darauf aufbauende Umsetzungsprojekte: „Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern ist für uns ein wertvoller Partner und wir sind für die gute Kooperation und Unterstützung sehr dankbar. Wir hoffen daher weiterhin auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und auf weitere Transfertreffen zur finalen Umsetzung“, so Dr. Markus Kühn, Beauftragter für Innovation und Technologie der …

Logo der POLY-TOOLS bennewart GmbH

POLY-TOOLS bennewart GmbH

Thema der Projektbegleitung Optimierung der Prozesse zur durchgängigen Digitalisierung der Auftragsabwicklung Name des KMU: POLY-TOOLS bennewart GmbH Sitz: Donsieders Gründungsjahr: 1967 Größe: 95 Beschäftigte Branche: Werkzeugbau zur Herstellung von Kunststofferzeugnissen (Blaswerkzeuge, Spritzblaswerkzeuge, Spritzgießwerkzeuge) Die POLY-TOOLS bennewart GmbH ist einer der führenden Werkzeugbauer für Blasformen in Europa. Das Unternehmen sieht seine Aufgabe darin, den Kunden ein beständiger und sachkundiger Partner in Sachen Blaswerkzeuge, Spritzblaswerkzeuge und Spritzgießwerkzeuge zu sein. Die Leistungen von POLY-TOOLS beinhalten neben dem Produktdesign und der Prototypengestaltung die konstruktive Entwicklung von Form und Werkzeug, sowie die Produktion der Werkzeuge.

Die Ideenwerkstatt des Kompetenzzentrums Kaiserslautern bei POLY-TOOLS bennewart GmbH

Strategie & Geschäftsmodelle: POLY-TOOLS bennewart GmbH

Name des KMU: POLY-TOOLS bennewart GmbH Sitz: Donsieders Gründungsjahr: 1967 Größe: 95 Beschäftigte Branche: Werkzeugbau zur Herstellung von Kunststofferzeugnissen (Blaswerkzeuge, Spritzblaswerkzeuge, Spritzgießwerkzeuge) Thematik der Ideenwerkstatt: Strategie & Geschäftsmodelle Bearbeitete Fragestellung: Prozessaufnahme als ersten Schritt zur Digitalisierung Gemeinsam mit den Experten des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kaiserslautern haben Mitarbeiter der Firma POLY-TOOLS bennewart GmbH in einer Ideenwerkstatt an der Optimierung der Firmenprozesse gearbeitet. Dazu wurden die Prozesse in einem Workshop aufgenommen und können nun vom Unternehmen weiter analysiert und hinterfragt werden. POLY-TOOLS ist einer der führenden Werkzeugbauer für Blasformen in Europa. Das Unternehmen sieht seine Aufgabe darin, den Kunden ein beständiger und sachkundiger Partner in Sachen Blaswerkzeuge, Spritzblaswerkzeuge und Spritzgießwerkzeuge zu sein. Die Leistungen von POLY-TOOLS beinhalten neben dem Produktdesign und der Prototypengestaltung die konstruktive Entwicklung von Form und Werkzeug, sowie die Produktion der Werkzeuge.
 „Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kaiserslautern haben wir daran gearbeitet die handwerklichen Strukturen aufzulösen und eine Erneuerung hin zu Industrie 4.0-Prozessen umzusetzen. Unsere Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling.“ – Arnold Schura, Geschäftsführer POLY-TOOLS bennewart GmbH

Die Geschäftsführung der Spedition Mayer, Anke Mayer und Heinz-Joachim Mayer, auf dem Werksgelände in Zweibrücken.

App zur Prozessoptimierung im Speditionsgewerbe

Netzwerk mit anderen Spediteuren spornt die Gebrüder Mayer GmbH & Co. KG zur digitalen Transformation an Bei der Spedition Mayer geht man mit der Zeit und darum spielen Digitalisierung und Industrie 4.0 in dem Logistikunternehmen aus Zweibrücken eine wichtige Rolle. Mitinhaberin Anke Mayer betont die Relevanz dieses Zukunftsthemas für das Tagesgeschäft: „Wir sind Teil eines Speditions-Netzwerks, das gewisse Anforderungen stellt, die wir nur durch Digitalisierung erfüllen können. Um mit unseren Partnern und Kunden interagieren zu können, müssen wir auf dem aktuellen Stand der Technik sein.“ Das Netzwerk, von dem die Rede ist, ist die Stückgutkooperation CTL (Cargo Trans Logistik AG), die aus 130 mittelständigen Spediteuren in Europa besteht. Ziel ist es, ein europaweites Stückgut- und Teilladungsnetz zu unterhalten, um als Mittelständler gegenüber den großen global agierenden Unternehmen am Markt bestehen zu können. Die Spedition Mayer ist für die Region Saarland und Westpfalz zuständig und hat drei ihrer 40 Fahrzeuge dafür eingebunden. Geschäftsführer Heinz-Joachim Mayer beschreibt die Kooperation: „Wir geben unsere Sendungen in das System ein und die Partner liefern für uns in ihrer Region – …

Logo der Günter Effgen GmbH

Günter Effgen GmbH

Thema der Projektbegleitung Digitale Vernetzung von Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Qualitätssicherung Name des KMU: Günter Effgen GmbH Sitz: Herrstein (Nähe Idar-Oberstein) Gründungsjahr: 1975 Größe: 300 Beschäftigte Branche: Diamant-Schleiftechnik Die Günter Effgen GmbH bietet als mittelständisches Familienunternehmen Diamant- und Bornitridwerkzeuge nach kundenspezifischen Vorgaben sowie nach dem FEPA-Standard an. Über 7000 Kunden weltweit nutzen die Kompetenz in Entwicklung, Fertigung und Anwendung der Effgen Schleiftechnik. Für die Optimierung von Schleifoperationen hinsichtlich der Produktivität und Qualität steht den Kunden ein Team von qualifizierten Anwendungsingenieuren zur Verfügung.