PROJEKTBEGLEITUNG

Günter Effgen GmbH

Logo der Günter Effgen GmbH

Thema der Projektbegleitung

Digitale Vernetzung von Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Qualitätssicherung

Logo der Günter Effgen GmbH

Name des KMU: Günter Effgen GmbH
Sitz: Herrstein (Nähe Idar-Oberstein)
Gründungsjahr: 1975
Größe: 300 Beschäftigte
Branche: Diamant-Schleiftechnik

Die Günter Effgen GmbH bietet als mittelständisches Familienunternehmen Diamant- und Bornitridwerkzeuge nach kundenspezifischen Vorgaben sowie nach dem FEPA-Standard an. Über 7000 Kunden weltweit nutzen die Kompetenz in Entwicklung, Fertigung und Anwendung der Effgen Schleiftechnik. Für die Optimierung von Schleifoperationen hinsichtlich der Produktivität und Qualität steht den Kunden ein Team von qualifizierten Anwendungsingenieuren zur Verfügung.

3. Meilenstein in der Projektbegleitung mit Effgen 3. Meilenstein: IT-Anforderungskatalog und Systembewertung

13. Juli 2018 – Seit dem Mai-Workshop haben die Fachexperten der Günter Effgen GmbH die einzelnen Soll-Prozesse konkretisiert. Anschließend hat das Projektteam diese zu einem Gesamt-Sollkonzept verknüpft. Damit war die wichtigste Voraussetzung für die Erstellung von IT-Anforderungskatalogen gelegt. In Vorbereitung auf den Juli-Workshop wurden diese für ein integriertes CAM-System, für die automatisierte Messprogrammerstellung und für ein Product-Lifecycle-System (PLM) erstellt. Auf Grundlage der Anforderungskataloge hat das Kompetenzzentrum Kaiserslautern drei sogenannte Shortlists geeigneter CAx-Anbieter erarbeitet. Im anschließenden Workshop wurden die vorliegenden Ergebnisse diskutiert und wichtige Weichenstellungen hinsichtlich der zukünftigen Implementierungsreihenfolge vorgenommen. In den nächsten Wochen wird die Umsetzbarkeit mit alternativen Systemanbietern geklärt.

2. Meilenstein in der Projektbegleitung mit Effgen 2. Meilenstein: Restriktionskatalog und Sollkonzept

17. Mai 2018 – Im Nachgang zum April-Workshop haben die Teammitglieder weitere idealisierte Prozesse in der CAx-Kette erarbeitet. Um nun vom Ideal- zum Sollkonzept zu gelangen, wurden im Mai-Workshop als erstes die relevantesten Restriktionen gesammelt, die die Günter Effgen GmbH von der Umsetzung dieses Idealkonzepts abhalten könnten. Dabei stellte sich schnell heraus, dass viele Hindernisse, die das Team noch vor Entwicklung des Nordsterns vor Augen hatte, plötzlich überwindbar erschienen: „Das realistisch Machbare liegt erstaunlich nah am Ideal“ war die wichtigste Erkenntnis in dem gemeinsamen Workshop mit dem Kompetenzzentrum Kaiserslautern. Es folgt eine vertiefende Marktrecherche nach geeigneten IT-Lösungen zur Verkettung von CAD, CAM und CAQ, die durch das Kompetenzzentrum begleitet wird.

1. Meilenstein in der Projektbegleitung mit Effgen 1. Meilenstein: Schwachstellen-Analyse und Idealkonzept

12. April 2018 – In den vergangenen Wochen wurde die Analyse der CAx-relevanten Bestandteile des Auftragsabwicklungsprozesses fortgesetzt und intensiviert. In einem abschließenden Workshop wurden zunächst die Analyse-Ergebnisse vorgestellt. Die unterschiedlichen Perspektiven auf den Gesamtprozess ließen eine lebendige Diskussion über Schwachstellen und Potenziale entstehen. Mit diesem Bewusstsein wurde schließlich die nächste Phase des Digitalisierungsprojekts eingeleitet: Die Entwicklung des Idealprozesses „Wie sollte die CAx-Prozesskette im idealisierten Umfeld aussehen?“.

Dafür wurden im Team alle bekannten Restriktionen sowie Denkmuster konsequent über Bord geworfen.  Es entstand ein Nordstern, d.h. eine ideale Prozessstruktur für eine spezifische CAx-Prozesskette.

Kick-off Projektbegleitung Effgen Kick-off der Projektbegleitung

13. März 2018 – Die Firma Günter Effgen GmbH aus Herrstein hat mit der digitalen Vernetzung von Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Qualitätssicherung begonnen. Dabei wird der Hersteller von Schleiftechnik vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern unterstützt. Ziel des Projekts ist es, die Durchlaufzeiten in den betrachteten Bereichen zu reduzieren und damit den manuellen Aufwand zu verringern. Darüber hinaus soll das Digitalisierungspotenzial genutzt werden, um die Vielfalt der Dateiversionen besser zu vernetzen.

Im Rahmen des Kick-off-Workshops wurden Teile des Auftragsabwicklungsprozesses analysiert und visualisiert. Das interdisziplinär besetzte Projektteam hat durch strukturierte Fragetechniken und intensive Diskussionen erste Verbesserungspotenziale im Prozess identifiziert. Dabei wurde schnell sichtbar, dass Digitalisierung alleine nicht ausreicht. Vielmehr ist es die Kombination aus Prozessoptimierung und anschließender Digitalisierung, die den Erfolg für das Unternehmen bringt. In den nächsten Wochen wird die detaillierte Analyse fortgesetzt und die Ergebnisse mit Hilfe eines leicht handhabbaren Prozessmodells veranschaulicht.